Demnach nutzen 45 Prozent der Erwerbstätigen bereits KI im Job, 60 Prozent erwarten, dass sie in fünf Jahren eine große oder sehr große Rolle für ihre Arbeit spielen wird.
Am häufigsten setzen Beschäftigte KI für die Informationssuche ein (78 Prozent). 46 Prozent nutzt sie zum Erstellen oder Verbessern von Texten, 41 Prozent zur Ideenentwicklung. Bilder, Videos, Berechnungen, Programmierung oder Datenanalyse spielen bisher eine deutlich kleinere Rolle.
Mit der wachsenden Bedeutung von KI steigt zugleich die Verunsicherung: Ein Drittel der Erwerbstätigen hält die eigene Tätigkeit zumindest teilweise für durch generative KI ersetzbar. Die Mehrheit rechnet jedoch eher mit Veränderungen im Arbeitsalltag als mit einem vollständigen Wegfall von Jobs.
Problematisch ist vor allem der fehlende Rahmen in vielen Unternehmen, berichtet der TÜV-Verband. Nur 32 Prozent der Beschäftigten berichten von klaren Vorgaben für den Einsatz von KI, mehr als die Hälfte arbeitet ohne verbindliche Regeln. Auch bei der Qualifizierung gibt es Defizite: Nur 38 Prozent der beruflichen Nutzerinnen und Nutzer von KI haben sich dafür weitergebildet.
Außerdem fehlt oft Vertrauen in KI-Ergebnisse. Viele Beschäftigte müssen Inhalte prüfen, ergänzen oder nachbearbeiten, weil Quellen fehlen oder Ergebnisse ungenau, veraltet oder fehlerhaft sind.
Der produktive Einsatz von KI braucht klare Leitplanken, transparente Verantwortlichkeiten und verlässliche Aufsicht.
Triple Transformation: New Work, Digitalisierung und NachhaltigkeitHerausgegeben von Dr. Ole Wintermann und Cornelia DaheimDie Arbeitswelt erlebt einen tiefgreifenden Wandel – nicht nur durch die Digitalisierung und den Einzug der New Work-Kultur in Unternehmen und Organisationen, sondern zunehmend auch durch die Notwendigkeit, das Wirtschaften selbst nachhaltiger zu gestalten. Wie diese Veränderungen zusammenwirken und wie New Work-Prinzipien die nachhaltige und digitale Transformation beschleunigen können, beleuchtet dieser Band aus verschiedenen konzeptuellen und praktischen Perspektiven.
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