Rund 690.000 Menschen gingen 2025 in Deutschland den Schritt in die Selbstständigkeit, nach 585.000 im Vorjahr. Treiber waren vor allem Gründungen im Nebenerwerb: Sie stiegen auf 483.000 und erreichten einen Rekordanteil von 70 Prozent. Bei den Vollerwerbsgründungen blieb die Zahl mit 206.000 stabil. Viele Gründer halten zudem an ihrem Angestelltenverhältnis fest: 59 Prozent der nebenberuflich Selbstständigen starteten in einer hybriden Konstellation.
Bemerkenswert ist der Blick auf die Gründungshemmnisse. Bürokratie wird mit 64 Prozent am häufigsten genannt, Schwierigkeiten bei der Kundengewinnung von 57 Prozent. Für den Abbruch eines Gründungsvorhabens sind jedoch andere Faktoren wichtiger. Finanzierungsprobleme und finanzielle Risiken erhöhen laut KfW die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Pläne aufgegeben werden. Bei Finanzierungsschwierigkeiten lag die Abbruchquote fast doppelt so hoch wie ohne dieses Hindernis.
86 Prozent der Gründungen entstehen neu, lediglich 10 Prozent sind auf Unternehmensübernahmen zurückzuführen. Die KfW sieht darin eine zusätzliche Belastung für die wachsende Nachfolgelücke. Den vollständigen Entrepreneurship Monitor hat die KfW hier veröffentlicht.
Vom Einzelunternehmen in die GmbHvon Dr. Bernhard JanssenWussten Sie, dass es meist keine gute Idee ist, das Einzelunternehmen einfach einzustellen und gleichzeitig die GmbH aufzubauen? Und warum bei den meisten Umwandlungen von Einzelunternehmen in GmbH die Bestätigungen für die Steuer falsch sind? |
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