Eine Sonderbefragung zum KfW-Mittelstandspanel zeigt: 15 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen berichten von steigendem Preisdruck, 13 Prozent von härterem Qualitätswettbewerb durch chinesische Konkurrenz. Besonders stark trifft es das Verarbeitende Gewerbe. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Zahlen aus der Befragung im September 2025 hervor.
China wird dabei nicht nur als Absatz- und Beschaffungsmarkt, sondern zunehmend als technologisch stärkerer Rivale wahrgenommen. Viele Unternehmen profitieren allerdings weiter von Importen: 15 Prozent nutzen chinesische Produkte oder Dienstleistungen zur Kostensenkung, weitere 15 Prozent zur Verbesserung des eigenen Angebots. Insgesamt setzen 19 Prozent solche Importe mindestens zu einem dieser Zwecke ein. Damit geht ein klassischer Zielkonflikt einher: Effizienzgewinne durch günstige Vorleistungen und zugleich wachsende Konkurrenz im eigenen Markt.
Vor diesem Hintergrund schätzen sich viele international konkurrierende Mittelständler weiterhin als gut aufgestellt ein: 44 Prozent bewerten ihre Wettbewerbsfähigkeit als hoch (plus 14 Prozentpunkte gegenüber April 2024). Gleichzeitig wächst der Anteil derjenigen, die sich abgehängt fühlen (23 Prozent). Vor allem der Blick nach vorn kippt: Rund 40 Prozent der global konkurrierenden KMU erwarten in den nächsten drei Jahren eine Verschlechterung ihrer Wettbewerbsposition. Besonders pessimistisch sind energieintensive Unternehmen und Firmen, für die Wettbewerber aus China bereits heute eine wichtige Rolle spielen.
Ein Lichtblick kommt aus den Unternehmen selbst: Innovation verbessert die Perspektive. Mittelständler mit kontinuierlicher Forschung und Entwicklung blicken deutlich optimistischer nach vorn, weil Effizienzgewinne bei hohen Kosten und engeren Preisspielräumen zum entscheidenden Vorteil werden.
Triple Transformation: New Work, Digitalisierung und NachhaltigkeitHerausgegeben von Dr. Ole Wintermann und Cornelia DaheimDie Arbeitswelt erlebt einen tiefgreifenden Wandel – nicht nur durch die Digitalisierung und den Einzug der New Work-Kultur in Unternehmen und Organisationen, sondern zunehmend auch durch die Notwendigkeit, das Wirtschaften selbst nachhaltiger zu gestalten. Wie diese Veränderungen zusammenwirken und wie New Work-Prinzipien die nachhaltige und digitale Transformation beschleunigen können, beleuchtet dieser Band aus verschiedenen konzeptuellen und praktischen Perspektiven.
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