Restrukturierungen haben derzeit Hochkonjunktur, weil in einem wirtschaftlich dynamischen Umfeld Unternehmen zunehmend gezwungen sind, Restrukturierungsmaßnahmen anzustoßen, um mit ihren Geschäftsmodellen wettbewerbsfähig zu bleiben. Alle Transformationen – egal, ob dabei die aktuelle Produkt- und Dienstleistungspalette leicht angepasst wird oder komplett neue Geschäftsbereiche eingeführt werden – sind meist mit hohen Investitionen und Kosten verbunden, die aktuell durch steigende Zinsen und Finanzierungskosten weiter in die Höhe getrieben werden.
Zwar ist ein Scheitern der Restrukturierung eigentlich keine Option. Und doch belegen unterschiedliche Studien, dass bis zu 70% aller Transformationen fehlschlagen. Der Hauptgrund dafür ist häufig ein fehlendes,
Innerhalb eines effektiven PMO, das die gesamte Veränderungsinitiative steuert und sicherstellt, ließen sich alle Projektaktivitäten im Einklang mit den strategischen Zielen und Vorgaben des Unternehmens durchführen. Doch die meisten PMOs werden nach den Erfahrungen von Natalie Rienhardt (Senior Consultant bei Dr. Wieselhuber & Partner) meist schon zu Beginn wieder aufgelöst, kurz nachdem die zu überwachenden Maßnahmen aufgesetzt wurden. Die Involvierten verbinden damit keinen sinnvollen oder erkennbareren Mehrwert – und schon wird die Initiative wieder abgeschafft.
Wie also sollten PMOs aufgestellt sein und eingesetzt werden, um sinnvollen Output sowohl für die einzelnen Projektteammitglieder als auch für die Geschäftsleitung und externen Stakeholder zu generieren? Wie sehen die Erfolgsfaktoren aus? Wieselhuber & Partner benennt die folgenden vier Punkte:
Letztlich kommt es auf die richtige Balance an: Ein erfolgreiches PMO benötigt sowohl das Engagement und die Unterstützung des Managements als auch genügend Autonomie und Flexibilität, um effektiv zu arbeiten und Veränderungen voranzubringen. In Anbetracht weiter zunehmender Restrukturierungen wird, so die Überzeugung von Natalie Rienhardt, ein starkes PMO in Zukunft unverzichtbar sein, um die hohe Zahl der scheiternden Projekte zu senken.
Effektive Kommunikation ist ein zentrales Thema der KSI-Ausgabe 4/23 („Kommunikation in akuten Krisen“). Ein weiteres Thema in KSI 4/23 ist der Einsatz von „Pricing und Kalkulationen als Wertsteigerungshebel innerhalb und außerhalb der Insolvenz“.
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