Künstliche Intelligenz verändert deshalb die Praxis grundlegend, erörtert Thomas Zimmerer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Risikomanagement. Statt Stichproben zu prüfen, analysieren Systeme komplette Datenströme laufend. In der Supply Chain identifizieren KI-Modelle frühzeitig Engpässe auf Basis von Wetter-, Preis- und Streikdaten. Im Zahlungsverkehr erkennen Algorithmen verdächtige Muster, bevor Schaden entsteht. Systeme markieren Transaktionen, priorisieren Prüfungen und unterstützen schnelle Entscheidungen.
KI bringt allerdings eigene Gefahren mit: fehlerhafte Modelle, verzerrte Daten, mangelnde Transparenz. Deshalb braucht es klare Regeln: Wie werden Abweichungen erkannt? Wer prüft die Ergebnisse? Wann wird eskaliert?
Das größte Risiko liegt im Nichtstun. Wer aus Vorsicht auf KI verzichtet, übersieht Frühindikatoren, reagiert zu spät und verliert Wettbewerbsfähigkeit. Für Vorstände und Aufsichtsräte heißt das: Risikomanagement muss lernfähig, rollierend und technologiegestützt sein – mit klarer menschlicher Verantwortung.
Zeitschrift für Risikomanagement (ZfRM)In Zeiten starker Umwälzungen und Krisenlagen bietet die einzige deutschsprachige Zeitschrift speziell zum Risikomanagement umfassende Orientierung. Nur wer wesentliche Risiken frühzeitig identifizieren, analysieren und bewerten kann, wird langfristig die richtigen Entscheidungen für sein Unternehmen treffen.
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