50 Jahre Unternehmensberatungen in Deutschland Eine Bilanz
Gleich mehrere Unternehmensberatungen feiern in diesem Jahr fünfzigjähriges Deutschlandjubiläum. Seit dem Jahr 1964 sind die großen amerikanischen Strategieberatungen in Deutschland aktiv, und seitdem prägen sie das deutsche Wirtschafts- und Gesellschaftssystem entscheidend mit. Der Beitrag gibt einen kurzen geschichtlichen Abriss der Geschichte der Unternehmensberatungen weltweit. Darauf aufbauend wird die besondere Entwicklung in Deutschland nachgezeichnet. Das Jubiläum bietet – neben dem Anlass zum Feiern – zugleich auch die Möglichkeit der Bilanzziehung.
1 Proposal
Unternehmensberatungen sind heute allgegenwärtig. Ob in Unternehmen, öffentlichen Institutionen oder – so scheint es – sogar in Kindergärten. Überall bieten Unternehmensberater ihre Dienstleistung an: sie analysieren Prozesse, entwickeln Strategien oder optimieren Abläufe. Die Durchdringung ist umso erstaunlicher, als dass Unternehmensberatungen in Deutschland erst seit gut 50 aktiv sind. Zwar gab es auch Vorläufer. Der entscheidende Durchbruch begann aber erst mit der Eröffnung zweier Vertretungen in Düsseldorf: zum einem die von McKinsey und kurz darauf von A.T. Kearney. Aus heutiger Perspektive ist die Geschichte der Unternehmensberatungen in Deutschland eine Erfolgsgeschichte, die, schaut man auf die Geschäftszahlen und die Prognosen, noch nicht vorbei ist.
Basierend auf den Arbeiten von Dietmar Fink1 und Matthias Kipping2 gibt der Beitrag einen kurzen Abriss der Geschichte der Unternehmensberatung im Allgemeinen und der Entwicklung in Deutschland. Konkret geht es um die Beantwortung folgender Fragen:
- Wie ist die Entwicklung verlaufen?
- Was waren die Gründe für den Erfolg?
- Welchen Herausforderungen müssen sich Unternehmensberatungen heute stellen?
2 Geschichte der Unternehmensberatungen
Unternehmensberatungen sind in der Wirtschaftsgeschichte noch ein recht junges Phänomen. Als Geburtsstunde wird in der Literatur das Jahr 1886 genannt, das Gründungsjahr der Firma von Arthur D. Little. Mit Gründung des Unternehmens, das sich erst später zu einer Beratungsfirma nach heutigem Maßstab wandelte, begann der scheinbar unaufhaltsame Aufstieg der Beratungsbranche. Die Entwicklung lässt sich nach Fink in insgesamt fünf Phasen zusammenfassen: Initialisierung, Professionalisierung, Internationalisierung, Differenzierung und Konsolidierung3.
Initialisierung
Im Jahr 1930 schreibt in der Businessweek vom 09. April 1930 ein Wirtschaftsprofessor aus Chicago, dass „die Zahl der professionellen Helfer des Managements so stark angestiegen sei, dass nun wiederum ein neuer Typ des Helfers benötigt werde, der die Unternehmensführung sicher durch das Dickicht professioneller Dienstleistungen lotsen könne. Eben ein „Management Consultant“4.
Der Professor hieß James O. McKinsey. McKinsey beschrieb in dem Artikel einen Trend, den Pioniere wie Arthur D. Little bereits in den zwanziger Jahren angestoßen hatten. Gegründet als Firma für „Produktreinheit“, begann die Firma von Arthur D. Litte zunehmend ihre Beratungstätigkeiten auf nicht-technische Bereiche auszudehnen. Das Unternehmen war auch selbst in der Produktentwicklung tätig. Z. B. wurde der erste nichtbrennbare Kinofilm von ihr entwickelt. Ein weiterer Meilenstein war der Auftrag von General Motors (GM), die ihn engagierten, eine Forschungsabteilung für GM aufzubauen. Damit war zugleich der Grundstein für das eigentliche Geschäft, die betriebswirtschaftlichen Beratungsleistungen, gelegt.5
Der zweite große Name in der frühen Geschichte der Unternehmensberatung ist Edwin Booz. Der Uniabsolvent der University of Chicago eröffnete 1914 sein Büro. Booz begann zunächst für seine Kunden statistische wirtschaftliche Analysen anzufertigen. Während des Ersten Weltkrieges arbeite er dann für das US-Militär. Nach Ende des Krieges begann der Aufstieg der Firma: Neben betriebswirtschaftlichen Analysen wurden auch neue Geschäftsfelder aufgebaut, wie die Hilfestellung bei der Rekrutierung von Führungskräften.6
Anhand der beiden Beispiele zeigt sich, dass die ersten Beratungsfirmen sich insgesamt aus kleinen Partnerschaften und Kanzleien entwickelten. Zentren waren die damals dominierenden Städte Chicago und New York. Innerhalb von nur zwei Jahrzehnten schafften es die Pioniere der Beratungsbranche, ein komplett neues Geschäftsmodell aufzubauen. Der Erfolg basierte auch darauf, dass immer mehr große Firmen den Vorteil dieser kleinen und hochspezialisierten Büros erkannten: Als Außenstehende konnten sie schneller Probleme erkennen und zugleich Lösungen dafür anbieten.
Professionalisierung
Ein Katalysator für die weitere Entwicklung der Unternehmensberatungen war die Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren. Waren es noch in den zwanziger Jahren die Manager in den Unternehmen selbst, die die Berater ins Haus holten, traten in Folge der Krise verstärkt Banken an die Berater heran. Gemeinsam mit Wirtschaftsprüfern und Anwälten sollten sie mit ihrer Expertise die finanzielle Sanierung der Unternehmen vorantreiben. Ein weiterer Treiber für den Aufstieg und damit einhergehend auch die Professionalisierung der Unternehmensberatungen war der sogenannte „Glass-Steagall Act“ der US-Regierung. Dieser forderte die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, was unter anderem zur Folge hatte, dass´ Geschäftsbanken viele Tätigkeiten, die heute klassischerweise Managementberatungen wahrnehmen, nicht mehr ausführen durften. Auch in diese Lücke stießen die Beratungsfirmen vor.7
In diese Phase fällt auch die Firmengründung des Universitätsprofessors McKinsey im Jahr 1926. Zwar waren, wie in vielen anderen Fällen, die ersten Aufträge primär vor allem Buchprüfungsaufträge, im Laufe der Zeit wurde McKinsey zunehmend auch für Führungsentscheidungen zu Rate gezogen. Daneben gelang es McKinsey, den Fokus von der Krisen- hin zur Entwicklungsberatung zu vollziehen. McKinseys Ziel bestand primär darin, gesunden Firmen dabei zu helfen, Wachstumschancen und Marktchancen zu realisieren.8 Mit dieser Strategie eröffnete er für Beratungsfirmen ein weiteres Feld.
Internationalisierung
Die Phase der Internationalisierung ist eng verbunden mit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Berater übernahmen während dieser Zeit auch Aufträge des US-Militärs. Mit dem Ende des Krieges kristallisierte sich eine klare Hierarchie bei den Beratungsfirmen heraus. Als die drei wichtigsten Firmen galten Booz, Allen & Hamilton, Cresap, McCormick & Paget und McKinsey & Company. Die drei Firmen, welche zweitweise sogar ihre Headquarters in einem Gebäude in New York hatten, prägten vor allem die Nachkriegszeit im Beratungsgeschäft.
Die eigentliche Internationalisierung der Beratungsunternehmen begann erst in den frühen 60er Jahren mit der Ausdehnung des Geschäfts nach Europa. Der Grund für diesen Schritt war zum einem das verstärkte Engagement US-amerikanischer Unternehmen in Übersee. Zugleich suchten aber auch europäische Unternehmen verstärkt den Rat bei den Beratungsunternehmen, um sich zum einem gegen die neue Konkurrenz zu wehren und zum anderen aber auch, um ihre eigene Internationalisierung voranzutreiben.9
Differenzierung
Eine Folge der Internationalisierung war zugleich auch die Notwendigkeit der Differenzierung. Die Wirtschaftskrise in den 1970er Jahren und nicht zuletzt auch der Aufstieg Japans als führende Industrienation führten dazu, dass die alten Geschäftsmodelle der großen Beratungshäuser zunehmend an ihre Grenzen stießen.
Eng verbunden mit dieser Entwicklung ist die Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG). Während das Geschäftsmodell der Etablierten lange Zeit darauf beruhte, erfahrene Berater vor Ort zu haben, die gemeinsam mit dem Kunden an individuellen Lösungen arbeiteten, setzte BCG auf vorgefertigte Analyseinstrumente. Auch die Betreuung der Kunden erfolgte aus dem Headquarter in Boston. Berater wurden zu Kundenterminen „eingeflogen“.
Ein weiterer Trend, der durch die Differenzierung ausgelöst wurde, ist mit dem Namen Arthur Andersen verbunden. Ursprünglich gegründet als Wirtschaftsprüfergesellschaft, baute Andersen bereits im Jahr 1954 als erste Gesellschaft eine IT-Practice auf, zu einer Zeit, als Computer noch weitgehend als unnütze Erfindung galten. Aber bereits in den siebziger und achtziger Jahre übertraf das Beratungsgeschäft das der Wirtschaftsprüfer, was später auch dazu führte, dass der Beratungsarm als eigenständige Firma, bekannt unter den Namen Accenture, abgespalten wurde. Insgesamt kam es in Folge der Differenzierung zu einer exponentiellen Zunahme von Beratungsunternehmen.10
Konsolidierung
Mit dem Börsencrash Anfang des Jahrtausends und auch zuletzt der Weltfinanzkrise seit 2007 gerieten auch die Beratungsunternehmen zunehmend unter Druck, mit der Folge, dass immer mehr Firmen fusionierten oder aufgekauft wurden.11 Ein weiterer Trend, der bis heute anhält, ist, dass insbesondere Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zunehmend das Geschäft der klassischen strategischen Unternehmensberatungen übernehmen. Zuletzt schlossen sich z. B. die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und Booz & Company unter dem Slogan „A Category of One“ zusammen. Booz & Company änderte mit dem Zusammenschluss zugleich seinen alten Markennamen in „Strategy&“.12
3 Geschichte der Unternehmensberatungen in Deutschland
In Deutschland spielten Unternehmensberatungen lange Zeit keine große Rolle. Erste Versuche der US-amerikanischen Bedaux-Beratung, in den zwanziger Jahren in Deutschland Fuß zu fassen, scheiterten nicht zuletzt an der damals vorherrschenden deutschen Wirtschaftsstruktur. Diese war laut Kipping als kooperativer Kapitalismus charakterisiert und zeigte sich z. B. durch eine große Anzahl von Kartellen und in der Art und Weise der Wissensvermittlung.13 Die Weitergabe von Wissen wurde primär in Verbänden organisiert, die oft auch zu diesem Zweck gegründet wurden. In diesen wurden Benchmarks durchgeführt, Vergleichsstudien angefertigt und Best-Practice-Beispiele ausgetauscht. Bekannt waren z. B. das Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit in Industrie und Handwerk (RKW) und der Reichsausschuss für Arbeitszeitermittlung (REFA). Das System war laut Kipping bis in die sechziger Jahre noch erfolgreich.14
Durch die Öffnung der Märkte und durch die Expansion vieler amerikanischer Unternehmen nach Europa und Deutschland erhöhte sich auch für die einheimische Industrie der Konkurrenzdruck. Auch für die eigene Internationalisierung fehlte oft das notwendige Know-how. Das fehlende Wissen konnte auch nicht im bestehenden System generiert werden. Hier konnten amerikanische Beratungsgesellschaften, die oft auch mit ihren Kunden nach Europa kamen, ihre Expertise anbieten. Ein weiteres Argument für den Rückgriff auf externes Wissen war aber auch der zunehmende Legitimationsdruck gegenüber den Stakeholdern. Oft waren zwar die notwendigen Rationalisierungsschritte bekannt. Durch die Hinzuziehung von externen Beratern konnte die Legitimität der notwendigen Entscheidungen aber weiter erhöht werden, was wiederum zu einer individuellen Entlastung führte.
Unterstützung bekamen die US-amerikanischen Beratungsgesellschaften auch durch die Deutsche Bank. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Hermann-Josef Abs öffnete insbesondere für McKinsey viele deutsche Firmentore, wie Kipping feststellt. Begünstigt wurde der Einstieg auch durch den einsetzenden Generationswechsel in den deutschen Chefetagen. Vermehrt drangen nun Manager der Nachkriegsgeneration an die Spitzen der Unternehmen, die bereits mit amerikanischen Managementmethoden besser vertraut waren als mit den alten korporativen Strukturen.15
Als erste amerikanische Gesellschaft eröffnete 1964 McKinsey & Co. in Deutschland ein Büro in Düsseldorf. Im gleichen Jahr folgte A.T. Kearney. Kurze Zeit später kamen Booz Allen Hamilton und Arthur D. Little hinzu. Mit Roland Berger wurde 1967 die erste deutsche Top-Managementberatung in München gegründet. Berger war aber nicht der erste, der eine deutsche Unternehmensberatung aufgebaut hat. Bereits 1945 eröffnete z. B. Kienbaum sein Büro. Kienbaum konzentrierte sich in den Anfangsjahren primär auf die Beratung mittelständischer Unternehmen bei technischen und kaufmännischen Problemen.16
Seit dem Eintritt der großen amerikanischen Beratungsgesellschaften in den 1960er und 1970er Jahren läuft die Geschichte der deutschen Beratungslandschaft weitestgehend synchron mit der Entwicklung weltweit. Die Ursache hierfür liegt nicht zuletzt in der engen Verzahnung der Beratungshäuser untereinander.
Deutschland ist in der Zwischenzeit für viele Beratungsfirmen der zweitgrößte Markt für Beratungsdienstleistungen, nach den USA, weit vor China und auch vor Japan, wo Beratungsfirmen traditionell schwer Fuß fassen konnten.17 Deutsche Beratungsfirmen mit internationaler Visibilität blieben jedoch die Ausnahme. Als ein Sonderfall kann sicherlich das Beratungshaus Roland Berger genannt werden, das weltweit aktiv ist.
Die Anzahl der Unternehmensberater und der Unternehmensberatungen ist enorm. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) arbeiteten 2013 in Deutschland mehr als 98.000 Unternehmensberater in rund 15.300 Beratungsfirmen.18 Laut BDU lag das Umsatzplus der Gesamtbranche über den Zeitraum der letzten zehn Jahre bei durchschnittlich rund acht Prozent pro Jahr.19
4 Neue Herausforderungen für Unternehmensberatungen
Trotz der beeindruckenden Zahlen stehen Unternehmensberatungen heute vor neuen Herausforderungen. So stellen inzwischen viele Klienten die Frage, ob sie überhaupt noch Berater brauchen. Nicht umsonst wird der Satz von Siemens-Chef Joe Kaeser, den er auf einer Management Konferenz im März 2013 in München gesagt hat, oft zitiert: „Man muss nicht unbedingt Beratungsfirmen beauftragen, um zu erfahren, welche Dinge verändert werden müssen.“20
Martin Sonnenschein, Zentraleuropachef von A.T. Kearney, entgegnet in einem Interview auf Kaeser folgendes:
„(…) Siemens mag damit gute Erfahrungen machen und auch sehr genau wissen, welche Dinge wie verändert werden können. Aber es gibt auch Situationen, in denen man als Führungskraft nicht immer genau einschätzen kann, was Menschen im Unternehmen eigentlich bewegt, die um Rat gefragt werden. Egoismen spielen da eine Rolle, Betriebsblindheit kommt manchmal dazu. Es gibt den Spruch: ‚Wenn du den Teich trocken legen willst, frage nicht die Frösche.’ Der trifft es häufig.“21
Cornelius Bauer, McKinsey-Chef für Deutschland und Österreich, argumentiert in einem Interview aus Anlass des fünfzigjährigen Jubiläums in eine ähnliche Richtung. Auf die Frage, warum es denn Berater in der heutigen Zeit braucht, das Wirtschaftswunder in den fünfziger Jahren hätte doch auch ohne Consultants funktioniert, antwortet Bauer:
„Die Entscheidungen sind seit damals wesentlich komplexer geworden. Der Wettbewerbsdruck ist härter, die Innovationszyklen sind kürzer, die Märkte globaler und zugleich volatiler. Gegenwärtig lösen sich alte Branchengrenzen auf, heute konkurrieren und kooperieren Konzerne, die vor Jahren nichts miteinander zu tun hatten. Auto und Internet, Software und Medien: Da brauchen Unternehmen – und ihre Berater – ein immer tieferes Verständnis der aktuellen Entwicklungen. Berater unterstützen heute mehr denn je das Topmanagement dabei, die wichtigsten Fragen des Unternehmens faktenbasiert, aus einer unabhängigen Perspektive und mit der Verknüpfung von Branchenverständnis und funktionalem Wissen bestmöglich zu beantworten. Sehen Sie: Wenn das Management eine Frage intern beantworten lässt, kann es nie ganz sicher sein, welche Hidden Agenda eigentlich bei den Antwortgebern vorhanden ist. Und einige der Befragten könnten zu einer gewissen Betriebsblindheit neigen – um neue Trends zu erkennen, muss man auch auf das sehen, was man bisher nicht auf dem Radar hatte.“22
Unterstützung bekommen die Berater auch aus einer anderen Richtung. Auf einer Podiumsdiskussion in Berlin zum Thema Unternehmensberatung hob Finanzminister Wolfgang Schäuble den Wert externer Expertise hervor: „In den Ministerien brauchen wir trotz aller Qualifikation der Mitarbeiter immer wieder den Sachverstand von außen.“ Zuletzt erregte in diesem Zusammenhang die mögliche Ernennung von Katrin Suder, Partnerin bei McKinsey, zur Staatssekretärin im Verteidigungsministerium für mediales Aufsehen.23
5 Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Unternehmensberatungen sich fest etabliert haben. Groß geworden vor allem in den USA, sind sie in den vergangenen fünfzig Jahren auch in Deutschland zu einem integralen Bestandteil geworden. Getragen vom Geist der Pioniere wie McKinsey, Booz, Arthur D. Little oder A. T. Kearney wirken Berater heute in Industrie und im öffentlichen Sektor gleichermaßen.
Die Wendepunkte in der Geschichte der Unternehmensberatungen wurden ausgelöst durch wirtschaftliche Krisen aber auch technische Revolutionen, die zum Teil auch durch Beratungen erst ermöglicht wurden. Zugleich brachte die Branche auch immer wieder neue Ideen in Form von neuen Ansätzen hervor, oft initiiert von neuen Beratungshäusern, die das Geschäft insgesamt fundamental veränderten. Dadurch schaffte es die Branche aber auch, sich selbst immer wieder neu zu erfinden.
