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Hospitality Consulting – Beratung in der und für die Hotellerie: Fazit und Ausblick

Um auf den Witz aus dem Vorwort der 1. Auflage zurückzukommen: Den Autoren sind in ihren langjährigen Tätigkeiten innerhalb der Unternehmensberatung, aber auch in den vielfältigen sonstigen Anknüpfungspunkten mit Beratern nie solche begegnet, die „einen Hund nicht von einem Schaf unterscheiden“ konnten. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass zwar bestimmte Methodenkompetenzen vorliegen, der Berater die reale Welt aber nicht kennt – worauf dieser Vergleich ja anspielt. Dies gilt gerade für das Hospitality Consulting nicht: Der dauerhaft erfolgreiche Berater muss einen Blick für das Wesentliche haben, kennt sich im operativen Bereich aufgrund eigener Erfahrungen gut aus und besitzt Umsetzungskompetenz. Der Umfang und die Vielschichtigkeit an Wissen und Fähigkeiten, die notwendig sind, um als Berater erfolgreich zu sein, wurden durch die Artikel der Autoren aus der Praxis eindrücklich beschrieben. Wird dann noch in Betracht gezogen, dass es sich dabei – zumindest bei den nicht spezialisierten Beratern – jeweils nur um Bruchstücke der insgesamt vorhandenen Kenntnisse handelt, kann dieses Bild eines in gewisser Hinsicht „weltabgewandten“ Beraters nicht länger bestehen. Schließlich gibt es große Kundengruppen, die die Expertise bestimmter Hotelberatungsgesellschaften immer wieder in Anspruch nehmen, was letztendlich ihre Zufriedenheit bezeugt.

Seiten 291 - 293