GoM-Leitfaden
10.11.2015
Marken besser bewerten
ESV-Redaktion ConsultingBay
Ein Apfel kostet im Schnitt 50 Cent. Doch, wieviel Wert ist ein abgebissener Apfel oder zwei Buchstaben, wie DB, EY oder VW? Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden – mit teilweise schwerwiegenden Folgen für die Unternehmen, so der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU). Denn „nachvollziehbare und belastbare Markenbewertungen“ sind für Unternehmen unabdingbar, so BDU-Vizepräsident Ralf Strehlau.
Das Problem: Zur Bewertung von Marken existiert eine Vielzahl von Verfahren, deren Ergebnisse oftmals stark voneinander abweichen. Fehleinschätzungen bei der Bewertung von Marken können für Unternehmen gravierende Folgen nach sich ziehen, so der BDU.
Der GoM-Leitfaden beschreibt in Form von acht praxisgerechten Arbeitsschritten einen idealtypischen Ablauf der Markenbewertung. Neben den wichtigen Bewertungsaspekten - wie zum Beispiel Bewertungsanlass, Markenrechtsschutz, aktueller Markenstatus oder wirtschaftliche Lebensdauer der Marke - wird vor allem die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells bewertet. Insgesamt erhalten Berater und Klienten bei konsequenter Anwendung eine aussagekräftige Bewertung der Marke.
Die Grundsätze ordnungsgemäßer Markenbewertung (GoM) können Sie hier kostenlos herunterladen. (ESV/ms)
Das Problem: Zur Bewertung von Marken existiert eine Vielzahl von Verfahren, deren Ergebnisse oftmals stark voneinander abweichen. Fehleinschätzungen bei der Bewertung von Marken können für Unternehmen gravierende Folgen nach sich ziehen, so der BDU.
Grundsätze für eine markengerechte Markenbewertung
Um die verschiedenen Ansätze zu harmonisieren, hat der BDU Grundsätze für eine markengerechte Markenbewertung (GoM) aufgelegt.Der GoM-Leitfaden beschreibt in Form von acht praxisgerechten Arbeitsschritten einen idealtypischen Ablauf der Markenbewertung. Neben den wichtigen Bewertungsaspekten - wie zum Beispiel Bewertungsanlass, Markenrechtsschutz, aktueller Markenstatus oder wirtschaftliche Lebensdauer der Marke - wird vor allem die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells bewertet. Insgesamt erhalten Berater und Klienten bei konsequenter Anwendung eine aussagekräftige Bewertung der Marke.
GoM ergänzt bestehende Normen und Standards
Bestehende Normvorschriften und Bewertungsverfahren, wie der IDW S5, die DIN/ISO Norm 10668 und die Standards des Markenverbandes und des Brand Valuation Forums wurden bei der Erstellung des GoM-Leitfadens berücksichtigt. Diese sollen durch die GoM nicht ersetzt werden, sondern praxisgerecht ergänzt oder präzisiert werden.Die Grundsätze ordnungsgemäßer Markenbewertung (GoM) können Sie hier kostenlos herunterladen. (ESV/ms)