Vom Europäischen zum Deutschen Qualifikationsrahmen – Mehr Transparenz bei der Personalgewinnung in Europa
Der sich abzeichnende Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung in Deutschland wie auch in weiten Teilen Europas verlangt nach Transparenzinstrumenten für Qualifikationen, mit denen alle vorhandenen Fachkräfteressourcen erschlossen, gebündelt und weiterentwickelt werden können. Derzeit ist es für Personalverantwortliche in den Unternehmen oft schwierig herauszufinden, was Bewerber aus anderen Ländern tatsächlich können. Möchte beispielsweise ein deutscher Hotelbetreiber ausgebildete Hotelfachkräfte aus dem europäischen Ausland einstellen, muss er wissen, über welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten die Bewerber verfügen. Zeugnisse und Abschlussbezeichnungen sind oft nur begrenzt hilfreich, da die europäischen Bildungssysteme sehr verschieden qualifizieren. Zum Beispiel werden bestimmte Fachkräfte in vielen Ländern Europas allein an Hochschulen ausgebildet. In Deutschland wiederum können gleichwertige Qualifikationen auch auf dem Wege der beruflichen Bildung erworben werden.
Seiten 169 - 181
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